Success Stories - Seng & Partner | Mergers & Acquisitions

Seng & Partner
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SUCCESS STORIES      

Der Unternehmensverkauf ist stets ein komplexer Prozess, was von Verkäufern häufig unterschätzt wird. Hier sind Emotionen und Traditionen im Spiel, es geht um verdiente Mitarbeiter, die den Erfolg ermöglicht haben, um das Ansehen und – um viel Geld. Jedes Unternehmen ist in dieser Hinsicht einmalig und speziell. Den passenden Käufer zu finden und den bestmöglichen Kaufpreis zu erzielen, erfordert viel Erfahrung. Nachstehende Beispiele geben Ihnen Einblick in Details der von uns geleiteten Unternehmenstransaktionen.
Unternehmensverkauf – kein Thema für Wirtschaftsprüfer und Steuerberater

Ein Unternehmen sollte altershalber verkauft werden. Die beiden Gesellschafter hatten sich in dieser Sache an ihren Steuerberater und Wirtschaftsprüfer gewandt. Nach mehreren erfolglosen Versuchen wurde schließlich Seng & Partner beauftragt, den Verkaufsprozess gemeinsam mit dem WP in die Hand zu nehmen. Zunächst wurde ein professionelles Sales Memorandum erstellt, das den Verkäufern erst bewusst machte, wie breit das Spektrum der von ihnen erbrachten Leistungen und wie wertvoll und gewachsen die Kundenbindungen sind. Diese und weitere Erkenntnisse hatten zur Folge, dass man vor der Ansprache von Kaufinteressenten noch eine neue Website erstellt hat, die sich an der Struktur des Sales Memorandum orientierte.
 
Sehr schnell ist es dann gelungen, einen strategischen Käufer heranzuführen, der am Sitz des Verkäufers, einer Landeshauptstadt, einen neuen Standort eröffnen wollte. Die Gespräche verliefen positiv, und der gebotene Kaufpreis war gut, entsprach jedoch nicht den Erwartungen des WP. Nach mehreren Verhandlungen war der Kaufinteressent des Kleinkleins überdrüssig und gab das Kaufvorhaben auf. Obwohl in dieser Branche ständig Übernahmemöglichkeiten gesucht werden und außergewöhnlich viele mögliche Käufer kontaktiert worden waren, fand sich für das Unternehmen zunächst kein weiterer Kaufinteressent.
 
Zufällig hat sich dann bei Seng & Partner ein MBI-Kandidat (Management Buy In) gemeldet, der Unternehmer werden wollte, am Unternehmen Gefallen fand und überzeugt war, über ausreichend gutes technisches Verständnis zu verfügen. Wie bei den meisten MBI war auch bei ihm das verfügbare Eigenkapital sehr knapp, sodass für eine Bankfinanzierung die Bürgschaftsbank ins Boot geholt werden musste. Mit einem Kaufpreis, der ca. 25 Prozent geringer war, als der des ersten Bieters, wurde dann ein LOI unterzeichnet. Im weiteren Gesprächsverlauf haben sich dann allerdings persönliche Eigenarten des MBI gezeigt, die befürchten ließen, dass dieser bei den Mitarbeitern Akzeptanzprobleme haben könnte. Sollten wichtige Mitarbeiter des neuen Eigentümers wegen kündigen, würde das Unternehmen erhebliche Probleme bekommen.
 
Daher hat Seng &Partner erneut mögliche Kaufinteressenten kontaktiert und ist dabei auf ein Unternehmen gestoßen, welches aus Sicht sowohl der Verkäufer wie deren Mitarbeiter den idealen Käufer darstellte. Allerdings hatte der Verkäufer dies schließlich durchschaut und infolgedessen einen Kaufpreis geboten, der ca. 40 Prozent unter dem Angebot des ersten strategischen Kaufinteressenten lag.
Kaufpreiserwartung um das 3-fache übertroffen

Da er nicht wusste, wie er seinen allmählichen Ausstieg angehen sollte, hatte der Inhaber eines sehr kleinen Unternehmens des Apparatebaus mit uns Kontakt aufgenommen. Es stellte sich heraus, dass das 3-Mann-Unternehmen – der Inhaber, ein Monteur und die Ehefrau in der Buchhaltung – ein hervorragendes Ergebnis erwirtschaftete.

Das gesamte Knowhow sowie die Kundenkontakte lagen beim Inhaber. Somit war klar, dass dieser noch längere Zeit mit dem möglichen Käufer würde zusammenarbeiten müssen. Auf die Frage, welche Kaufpreiserwartung er denn habe, nannte der Verkäufer ca. 2,5 Mio. EUR. Da wir einen sehr viel höheren Verkaufserlös schätzten, bot der Verkäufer an, Seng & Partner an dem übersteigenden Kaufpreis zu beteiligen. Hieraus entstand für beide Seiten ein gutes Geschäft, denn das Unternehmen konnte für 7,3 Mio. EUR verkauft werden.
Durch Lösung des Vater- / Sohn-Konflikts das Unternehmen gerettet

Vater (Heizungsbaumeister, 68 J.) und Sohn (Dipl. Ing. 34 J.) hatten als Geschäftsführer während 10 Jahren ein sehr erfolgreiches Unternehmen der Gebäudetechnik gemeinsam geführt. Der Vater besaß 60 Prozent der Gesellschaftsanteile, Mutter und Sohn jeweils 20 Prozent. Der Vater hatte die Beziehungen zu den Kunden, der Sohn verantwortete die Technik, die Mutter leitete die Buchhaltung. In dieser Konstellation hat der Sohn durchschnittlich 12-14 Stunden pro Tag sowie an den Wochenenden gearbeitet und dennoch nur ein durchschnittliches Gehalt erhalten.

Obwohl die Nachfolge seit Jahren immer wieder diskutiert worden war, wurde sie nie tatsächlich angepackt. Dass die Partnerin des Sohnes Steuerberaterin und der einzige Schwiegersohn der Familie Wirtschaftsprüfer war, komplizierte die Lage zusätzlich. Schließlich hatten die Parteien sich auch persönlich zerstritten und der Sohn stand kurz davor, das Unternehmen zu verlassen, nicht zuletzt, weil seine Partnerin einen Mann haben wollte, welcher der Familie – mit inzwischen zwei Kindern – mehr Zeit widmet. Das gleichzeitige Ausscheiden von Vater und Sohn hätte allerdings das Unternehmen ruiniert. Hinzu kam ein Herzinfarkt der Mutter, der nicht zuletzt der aussichtslos erscheinenden Lage von Familie und Unternehmen geschuldet war, in der man das Unternehmen für unverkäuflich hielt.

Seng & Partner ist es gelungen, einen MBI-Kandidaten zuzuführen, der gemeinsam mit einem chinesischen Investor, der sein Produkt auf den deutschen Markt bringen wollte, das Unternehmen übernahm. Vater und Sohn konnten für eine Übergangszeit an das Unternehmen gebunden werden, bis alle Geschäftskontakte übertragen waren und von Seng & Partner ein neuer Geschäftsführer gefunden worden war.
Mit 500 TEUR Eigenkapital zum Unternehmen mit 100 Mio. Umsatz
 
Der Gesellschafter einer Aktiengesellschaft der Ladenbaubranche mit ca. 20 Mio. EUR Umsatz musste seine Verkaufsaktivitäten wegen unlauteren Machenschaften seines Geschäftsführers mit einem Großkunden sowie wegen eigener schwerer Erkrankung abbrechen. Nach etwa 2 Jahren meldete sich bei Seng & Partner ein MBI-Kandidat mit ca. 500 TEUR Eigenkapital, der sich entschieden hatte, Unternehmer zu werden und ein Unternehmen zu kaufen. Bis vor kurzem war er Vorstand eines der größten Unternehmen dieser Branche. Rüdiger Seng nahm sogleich den bestehenden Kontakt zu dem ehemaligen Mandanten wieder auf, dessen Unternehmen immer noch zum Verkauf stand.

Inzwischen war dort der Geschäftsführer ausgeschieden und der Gewinn stark eingebrochen. Der noch nicht gesundete Verkäufer war daher froh, einen Kaufinteressenten aus der Branche zu haben. Der MBI-Kandidat war sehr an dem Kauf interessiert, doch sein verfügbare Eigenkapital war äußerst gering. Die Hausbank, die um die Situation des größten Unternehmens am Ort wusste und die Fähigkeiten des agilen Interessenten erkannte, gab für die Finanzierung des Kaufpreises grünes Licht.
 
Da der MBI als Alternative ein Angebot für eine Vorstandsposition mit einem Salär von 400 TEUR p.a. vorliegen hatte, musste er über den Kauf innerhalb von 2 Monaten entscheiden. Er verzichtete auf eine Due Diligence, da er die Branche und vor allem die Chancen in dieser bestens kannte.

Um weitere Details zu besprechen, verabredete man sich am Wochenende in einer Autobahnraststätte, wo man spontan eine handschriftlich aufgesetzte Vereinbarung unterzeichnete – im Glauben, dies sei lediglich ein LOI. Nachdem der MBI anschließend Rüdiger Seng darüber informiert hatte, musste dieser ihn darauf hinweisen, dass er das Unternehmen bereits rechtskräftig erworben hatte, denn für die Übertragung von Aktien bedarf es keines Notarvertrages. Heute macht das erworbene Unternehmen einen Umsatz von ca. 100 Mio. EUR.
Durch qualifizierte Präsentation einen höheren Kaufpreis erzielt
   
Zwei Gesellschaftergeschäftsführer hatten bereits zwei Jahre zuvor erfolglos versucht, über Vermittler ihr Unternehmen der Gebäudetechnik zu verkaufen. Dies scheiterte zum einen an den Kaufpreisvorstellungen und zum anderen daran, dass der mögliche Käufer die Immobilie nicht übernehmen wollte und keine Regelung hinsichtlich der Pensionszusagen bestand. Als die beiden Gesellschafter Seng & Partner mit dem Verkauf beauftragten, ist es zunächst gelungen, die beiden vorgenannten Themen zu erledigen. Erst im Anschluss wurde mit der Suche nach einem passenden Kaufinteressenten begonnen.

Bei der Unternehmensanalyse zur Erstellung des Sales Memorandum hat sich nun eine vermeintliche Schwäche des Unternehmens als Stärke herausgestellt. Daneben wurde eine weitere Stärke identifiziert, die dem Unternehmen zu einem Alleinstellungsmerkmal verhalf. Die Gesellschafter waren nämlich mehrheitlich an einem ausländischen Unternehmen beteiligt, welches qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stellte. In Anbetracht des erheblichen Fachkräftemangels in Deutschland war dies ein sehr wichtiges Asset.

Infolgedessen konnte recht schnell ein Käufer gefunden werden, der bereit war, einen Kaufpreis zu bezahlen, der, unter Einbeziehung eines earn out, weit über den bisherigen Angeboten lag. Die Abwicklung erfolgte indem zunächst der Mandant von Seng & Partner das ausländische Unternehmen erwarb und dieses im Anschluss zusammen mit dem Unternehmen der Gebäudetechnik an den Käufer übertragen wurde.
Die Katastrophe verhindert
 
Der Hauptgesellschafter eines äußerst erfolgreichen Unternehmens beauftragte Seng & Partner mit dem Verkauf seiner 85-prozentigen Beteiligung. Der jüngere Mitgesellschafter war der nicht ersetzbare technische und vertriebliche Kopf, ohne den das Unternehmen nicht hätte weitergeführt werden können. Sein Verbleib im Unternehmen war somit unabdingbare Voraussetzung dafür, dass ein Käufer gefunden werden konnte. Daran war er zwar selbst interessiert und wollte gegebenenfalls auch seine Anteile behalten. Allerdings wollte er auch neben einem neuen Gesellschafter nicht auf seine gewohnten Freiheiten verzichten. Insbesondere hat er weiterhin auf Bezahlung der ihm bislang gewährten ungewöhnlich hohen Vergütung bestanden. Darüber hinaus wollte er natürlich Einfluss darauf nehmen, wer sein künftiger Mitgesellschafter sein würde und ob dieser dazu beitragen könnte, dass der Wert seiner Beteiligung in den Folgejahren mindestens erhalten und möglichst gesteigert würde.
 
Da der Verkäufer sehr eigene Vorstellungen hinsichtlich möglicher Käufer hatte, wurden zunächst eine Reihe ergebnisloser Gespräche geführt, unter anderem mit einem Unternehmen mit ca. 2 000 Mitarbeitern, mit dem bereits geschäftliche Kontakte bestanden und das genau das Knowhow unseres Mandanten suchte. Zur Unterbreitung eines Angebotes beauftragte dieser Interessent die M&A-Abteilung einer großen Sparkasse. Diese errechnete und begründete einen Kaufpreis, der die Hälfte des Unternehmenswertes betrug. Auch eine verhandelte Nachbesserung des Angebots führte zu keinem angemessenen Kaufpreis. Gespräche mit weiteren Interessenten scheiterten ebenfalls an zu geringen Angeboten, da auch von diesen das Risiko eines möglichen Absprungs des verbleibenden Gesellschafters eingepreist wurde. Dieser war zwar ein hervorragender Fachmann, jedoch auch ein Mann mit eigenwilligen Vorstellungen. Mit diesen hatte sich auch der Verkäufer jahrelang auseinander zu setzen.
 
Ein weiterer Interessent hat den Verkäufer dann aufgefordert, einfach zu sagen, welchen Kaufpreis er haben wolle. Es war ihm gelungen, diesem glaubhaft zu machen, er sei von einem milliardenschweren chinesischen Konzern beauftragt worden, ein deutsches Unternehmen genau wie das unseres Mandanten zu suchen. Geld spiele keine Rolle. Daher solle man bitte auch gleich wissen lassen, wie viele Millionen überdies noch investiert werden sollten. Als Seng & Partner diese Aussagen verifizieren wollte, suchte der Besagte mit dem Vorschlag, Seng & Partner aus dem Spiel zu lassen, den direkten Kontakt zum Verkäufer. Beide Gesellschafter und der Kaufinteressent trafen sich gemeinsam mit ihren Frauen zu Vertrauen erweckenden Gesprächen. Man unterzeichnete einen LOI und einigte sich auf einen Besuchstermin bei dem chinesischen Konzern, wobei die Flugkosten von den Verkäufern selbst zu zahlen gewesen wären.

In der Folge legte uns unser Mandant dann überraschend einen von beiden Seiten unterzeichneten LOI vor, der offensichtlich von dem Kaufinteressenten selbst verfasst worden war, von juristischen Fehlern nur so strotzte und in Summe wirtschaftlich schlechter war, als alle bisherigen Angebote. Im Interesse des Mandanten haben wir, gemeinsam mit einem Fachanwalt unseres Kompetenznetzwerks, diesen dubiosen Deal verhindert können.

In der Folge gelang es Seng & Partner einen strategischen Käufer zu präsentieren, der ein Angebot unterbreitete, das alle bisherigen übertraf und der sich auch in anderer Hinsicht als idealer Investor erwies. Nach Unterzeichnung des LOI und nach Abschluss der betriebswirtschaftlichen Due Diligence teilte dieser dann allerdings mit, dass er dies und jenes erneut prüfen wolle, dass man aus Kapazitätsgründen erst am Jahresende übernehmen könne und dass man außerdem ein Muster gefertigt haben wolle. Außerdem müsse man sich dann gegebenenfalls nochmals über den Kaufpreis unterhalten. Das diesbezügliche Schreiben wurde zudem versehentlich an den nicht verkaufenden Minderheitsgesellschafter gerichtet. Hierdurch fühlte sich der Verkäufer derart in seiner Ehre gekränkt, dass er die Gespräche abbrach.

Keine Woche später ergab es sich zufällig, dass der Minderheitsgesellschafter auf der Messe den Seniorchef des ersten Kaufinteressenten traf.  Auf dessen Nachfrage, ob das Unternehmen inzwischen verkauft sei und dieser verneinte fand kurzfristig ein Treffen statt, bei welchem alle möglichen Argumente aufgetischt wurden, weshalb man seinerzeit so wenig geboten hatte. Binnen kurzer Zeit verständigte man sich auf einen Kaufpreis, der weit über dem Erstgebot und um circa eine Million EUR niedriger als das höchste Angebot lag.
Passenden Käufer gefunden – Kaufpreis 10 Mal höher

Die Gesellschafterin einer Ingenieurgesellschaft hatte ein Tagesseminar von Rüdiger Seng zum Thema Unternehmensverkauf besucht. Danach hatte sie von laufenden Verkaufsgesprächen mit einem US-amerikanischen Interessenten für ihr Unternehmen berichtet. Durch das Seminar war sie nun hinsichtlich des von diesem Interessenten gebotenen Kaufpreises i.H.v. 2,3 Mio. EUR irritiert und hatte darum gebeten, ein Gespräch mit ihren fünf Mitgesellschaftern zu führen. Bereits die Vorinformationen und die Website zeigten, dass es sich bei dem Unternehmen um einen Hidden Champion handelte.

Nach Schilderung der Ergebnissituation hat Rüdiger Seng als Einschätzung eines möglichen Kaufpreises mindestens 6 Mio. EUR begründet, der den Gesellschaftern jedoch unrealistisch erschien. Trotzdem erteilte man den Auftrag, die Verkaufsgespräche weiter zu führen und zusätzliche Interessenten zu suchen. Neben der Zuführung weiterer Kaufinteressenten gelang es, dass der US-amerikanische Bieter in mehreren Schritten sein Angebot auf 7,5 Mio. EUR erhöhte.

Nachdem Rüdiger Seng sich nun stärker in das Thema und die Suche nach möglichen Käufern vertieft hatte, konnte ein börsennotiertes Unternehmen identifiziert werden, das in Großbritannien soeben ein ähnliches Objekt zu einem exorbitant hohen Preis erworben hatte. Diesem wurde das Target vorgestellt und in kürzester Zeit kam es bereits zu einem ersten Gespräch. Das Ergebnis: Die Verkäufer erhielten einen Kaufpreis i.H.v. 10 Mio. EUR, sowie einen Besserungsschein über weitere 10 Mio. EUR, sofern in den folgenden 3 Jahren definierte Meilensteine erreicht werden.
Vom Verkäufer zum Käufer gewandelt

Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter eines sehr solide geführten Unternehmens hatten Seng & Partner mit der Suche nach einem Käufer beauftragt, da einer der beiden 50-Prozent Gesellschafter altersbedingt ausscheiden wollte. Der jüngere, 58 Jahre alte, Gesellschafter, der weiterhin Anteile behalten wollte, hatte befürchtet, dass sich durch eine Übernahme die Unternehmenskultur stark verändern und das Unternehmen somit nicht mehr so erfolgreich sein könnte wie zuvor. Der Wert seiner Anteile würde dadurch bei einem späteren Verkauf sinken, weshalb er weiterhin die Anteilsmehrheit halten wollte. Da alle Kaufinteressenten, die einer Minderheitsbeteiligung gegenüber aufgeschlossen waren, im neuen Gesellschaftsvertrag auf Regelungen bestanden, die ihnen letztendlich ähnliche Rechte wie die eines Mehrheitsgesellschafters gesichert hätten, wurde nach Möglichkeiten gesucht, wie der verbleibende Gesellschafter die Anteile des Kollegen übernehmen könnte. Gemeinsam mit der Hausbank konnte ein Weg gefunden werden: der Verkäufer behielt weiterhin 5 Prozent seiner Anteile und 45 Prozent wurden gemeinsam von der GmbH und dem verbleibenden Gesellschafter übernommen.

Wäre diese Regelung bereits vor Beauftragung von Seng & Partner getroffen worden, hätte sich die Transaktion zahlenmäßig anders dargestellt. Denn das höchste Gebot eines von Seng & Partner herangeführten Käufer hatte die Unternehmensbewertung um mehr als 30 Prozent übertroffen. Dieser höchste Kaufpreis wurde nun zur Basis der Transaktion. Zum Glück für den verkaufenden – und Pech für den kaufenden Gesellschafter.
Verkauf durch Mediation im Gesellschafterstreit ermöglicht
 
Die drei Gesellschafter einer Holding waren über die Konditionen des Verkaufs eines Tochterunternehmens und über die Weiterbeschäftigung von dessen Gesellschaftergeschäftsführer zerstritten. Nach zwei erfolglosen Verkaufsversuchen drohte nun auch der dritte Kaufinteressent wegen der Uneinigkeit der Gesellschafter abzuspringen.

In dieser Lage betraute der Gesellschaftergeschäftsführer Seng & Partner mit der Wahrnehmung seiner Interessen und der Lösung des Konfliktes. Dieser stand inzwischen kurz vor der Einleitung juristischer Schritte. Seng & Partner ist es gelungen, in nur einem gemeinsamen Meeting die stark zerstrittenen Parteien auf eine gemeinsame Linie zu verständigen. Mit der anschließenden gemeinsamen Beauftragung von Seng & Partner durch alle Gesellschafter konnte ein für beide Parteien gangbarer Weg gefunden und der Verkauf erfolgreich durchgeführt werden.
Ein Sanierungsfall wird Millionen wert

Ein Unternehmen mit hervorragenden Produkten stand infolge mangelnder Qualifikation, aufgrund des Alters sowie gesundheitlicher Einschränkung der Geschäftsleitung – allesamt Gesellschafter – kurz vor der Überschuldung. Um noch einen Rettungsversuch zu unternehmen, beauftragten die drei Gesellschafter Seng & Partner mit der Suche nach einem Käufer. Dabei stand nicht der Kaufpreis, sondern das Überleben der Firma im Vordergrund. Innerhalb 18 Monaten gelang es, durch neue vertriebliche Aktivitäten die Auftragserwartungen erheblich zu steigern und einen Auftragsbestand mit guten Gewinnmargen einzufahren, sodass mehrere Kaufinteressenten gute bis sehr gute Kaufangebote unterbreiteten.

Ein Kaufinteressent legte einen unterzeichneten LOI in Höhe von ca. 13 Mio. EUR vor. Bedingung hierbei war jedoch, dass der Standort aufgelöst und die Mitarbeiter im 30 km entfernten Unternehmen des Käufers tätig werden. Dies wollten die Verkäufer den Mitarbeitern nicht zumuten und übertrugen daher ihre Anteile zum halben Preis an einen Käufer, mit welchem Sie bereits im Geschäftskontakt standen.
Aus den Fängen der Familie befreit

Die Gesellschafter eines Familienunternehmens, der 83-jährige Gründer, zwei Söhne als Geschäftsführer und deren Schwester, waren wegen stark rückläufiger Ergebnisse eines Unternehmens mit ca. 30 Mio. EUR Umsatz zerstritten. Der Senior saß noch täglich in seinem Büro und zog gemeinsam mit seiner vertrauten Sekretärin im Hintergrund die Fäden. Die Söhne, ein nicht sehr erfolgreicher Kaufmann und dessen Bruder, ein Ingenieur und Verkäufer, der vieles ändern wollte, hatten daher erhebliche Schwierigkeiten, sich als Chefs durchzusetzen.

Die ungeliebte geschiedene Schwester mit Kind, die vom Vater und vom Unternehmen unterhalten werden wollte, sorgte für zusätzliche Probleme. Seng & Partner konnte erreichen, dass der Ingenieur gemeinsam mit einem Investor alle Gesellschaftsanteile erwerben und als Alleingeschäftsführer seine Vorstellungen umsetzen und damit auch das Unternehmen retten konnte. Dieses ist heute wieder bestens aufgestellt.
Familieninterne Nachfolgerin in der Finanzkrise gerettet

Rüdiger Seng hatte die Übernahme eines Unternehmens durch die Tochter des Inhabers, der einen tödlichen Motorradunfall erlitten hatte, begleitet. Verspätete Auswirkungen der Finanzkrise 2008 hatten rote Zahlen zur Folge, und die Bank drohte die Kreditlinien zu streichen. Hiervon wären nicht nur das Unternehmen, sondern auch die Mutter, deren Lebensunterhalt das Unternehmen gesichert hatte, betroffen gewesen. In dieser Situation gelang es kurzfristig, einen großen industriellen Strategen als Investor zuzuführen, der die Mehrheit der Gesellschaftsanteile erwarb.

Das Unternehmen ist seitdem wieder erfolgreich und durch die vom Investor eingebrachten vertrieblichen Synergien zudem stark gewachsen.
EBIT 50 TEUR – Verkaufspreis 4 Mio. EUR

Ein Dienstleistungsunternehmen mit einem Umsatz von ca. 700 TEUR und einem EBIT von ca. 50 TEUR konnte an einen strategischen Investor für 4 Mio. EUR verkauft werden. Dieser Kaufpreis ergab sich aufgrund von geschätzten Kosteneinsparungen sowie Synergieeffekten für diesen speziellen Käufer.

Für einen weiteren Kaufinteressenten, mit dem ein LOI unterzeichnet worden war, der jedoch nicht zum Zuge kam, ergab eine vergleichbare Rechnung einen Kaufpreis von 3,2 Mio. EUR. Ohne Kenntnis unserer Kaufpreisschätzung unterbreitete der Käufer ein Angebot in exakt dieser Höhe. Die Transaktion wurde danach innerhalb 6 Wochen abgeschlossen.
Seng & Partner - Success Story #14
Durch erfolgreichen Asset Deal die Insolvenz abgewendet

Ein Unternehmen der Automatisierungstechnik beauftragte uns mit dem Verkauf sämtlicher Unterlagen eines ertragreichen Produkts im Rahmen eines Asset Deal. Das Aggregat wurde bereits seit ca.40 Jahren an einen namhaften internationalen Maschinenbauer mit 400 Mio. EUR Umsatz geliefert. Dieser hatte während dessen versucht, das Aggregat unseres Mandanten nachzubauen, war damit jedoch gescheitert und meldete nun Interesse am Kauf sämtlicher zur Herstellung erforderlichen Zeichnungen, Werkzeuge, Arbeitspläne etc., für welche er einen Kaufpreis von ca. 150 TEUR anbot.

Nach dem ersten gemeinsamen Meeting mit dem Prokuristen und dem Konstruktionschef des Kaufinteressenten erhöhte dieser sein Angebot bereits auf 600 TEUR. Nach Einbeziehung eines asiatischen Wettbewerbers und mehreren Verhandlungsrunden zu Gewährleistungen und Wettbewerbsverboten konnte der Deal schließlich mit einem Kaufpreis von 1,7 Mio. EUR abgeschlossen werden.

Was wir vom Unternehmer nicht erfahren hatten, vom Käufer jedoch geahnt wurde, war, dass das Unternehmen am Ende der Verhandlungen insolvenzreif war. Mit dem erzielten Kaufpreis konnte es sich aus dieser Zwangslage befreien und die Geschäfte erfolgreich fortführen.
Seng & Partner - Success Story #15
Neues Geschäftsmodell statt Insolvenz

Im Januar 2019 beauftragten uns drei Geschwister und Gesellschafter (Chef: Dipl. Ing., Buchhaltung: Dipl. Kauffrau, Personal: Dipl. Kauffrau) mit dem Verkauf ihres in der 4. Generation geführten Familienunternehmens des Sondermaschinenbaus mit 135 Mitarbeitern. Die Umsätze waren zwischen 12 und 15 Mio. EUR stark schwankend, wie auch die schon länger mageren Ergebnisse. Für das GJ 2019 war bereits ein negatives Ergebnis prognostiziert. Man war komplett mit Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen i.H.v. ca. 9 Mio. EUR finanziert.

Trotz unseres dringenden Hinweises auf die zu erwartende Eintrübung der wirtschaftlichen Situation und dem damit drohenden Verfall des Unternehmenswertes, war man wegen der hohen zeitlichen Belastung des Chefs erst nach Monaten in der Lage, die für den Verkauf erforderlichen Unterlagen beizustellen.

Im Juno 2019 konnten wir Verkaufsgespräche mit Kaufinteressenten führen, die sehr interessiert waren, jedoch die weitere Entwicklung abwarten wollten. Kaufinteressenten, die auf den Erwerb krisenhafter Unternehmen spezialisiert waren, wollten auf Kosten der Gesellschaft sanieren und – falls noch Vermögen übrigbleiben sollte – die Gesellschafter in noch zu verhandelndem Umfang beteiligen.

Inzwischen eröffneten uns die Verkäufer, dass man bereits seit Januar Kurzarbeit leistet und über einen Auftragsbestand von lediglich 2,4 Mio. EUR verfügt. Dabei betrugen die monatlichen Personalkosten ca. 800 TEUR.
 
Da das Unternehmen unter diesen Vorzeichen keine positive Fortführungsprognose mehr hatte, musste schnell gehandelt werden, denn der Geschäftsführer hatte sich bereits der Insolvenzverschleppung schuldig gemacht, was für ihn strafrechtliche Folgen gehabt hätte. Um dies zu verhindern, wurde eine Teilbetriebsstillegung erwogen und berechnet.

In diesem Zuge wurde das Servicegeschäft fristgerecht ausgegründet, denn mit den Kunden gab es Gewährleistungsverpflichtungen und langjährige Wartungsverträge. Mit den verbleibenden Mitarbeitern wurde ein Sozialplan verhandelt.

Die Immobilie wurde dem benachbarten Großunternehmen zum Kauf angeboten. Da dieses ein großes Interesse daran hatte, jedoch erst nach erfolgreich verlaufender Liquidation kaufen konnte, um nicht im Falle einer doch noch eintretenden Insolvenz die Rückabwicklung befürchten zu müssen. Daher wurde mit diesem ein LOI abgeschlossen. Dieser sah die Zurverfügungstellung einer für die Liquidation eventuell erforderlich werdenden Liquidität vor, welche mit dem Kaufpreis der Immobilie verrechnet werden sollte.

Ergebnis: Wir konnten den worst case verhindern.
  1. Bei der Veröffentlichung der Betriebsstillegung in der Lokalpresse rechnete man dem Unternehmer in Leserbriefen positiv an, dass man statt langsamem Sterben mit Aufzehrung des Vermögens und anschließender Insolvenz rechtzeitig die richtigen Maßnahmen ergriffen hatte.
  2. Von den qualifizierten Mitarbeitern, welche nicht in die Servicegesellschaft übernommen werden konnten, fanden die meisten einen neuen Arbeitgeber.
  3. Die Liquidation konnte durch die konservativ erstellte und viele mögliche Unwägbarkeiten berücksichtigende Liquidationsbilanz sicher realisiert werden.
  4. Mit der neu gegründeten Servicegesellschaft erzielt der Chef nun die Erträge, die in den Jahren zuvor durch das produzierende Unternehmen jährlich vernichtet wurden.
  5. Für die Immobilie konnte ein Kaufpreis erzielt werden, der allen Gesellschaftern einen geruhsamen Lebensabend sichert.
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